Welches Ziel verfolgt das AC Online?

 
 
Die Hauptproblemgruppe der Personalauswahl in Versicherungsunternehmen bilden die Außendienstmitarbeitenden. Grösstenteils berufsfremde Bewerber ― die Bandbreite der vertretenen Berufe reicht vom Maschinenschlosser bis zum promovierten Juristen ― müssen ausgewählt und dann erst firmenintern auf ihre künftige Tätigkeit vorbereitet werden. Die Möglichkeit, wie in anderen Berufen Bewerber aufgrund ihrer bisherigen beruflichen Leistungsentwicklung auszuwählen, entfällt hier grösstenteils.
 
Da die neu in die Organisation kommenden Mitarbeitenden zunächst bei garantiertem Einkommen nahezu zwei Jahre ausgebildet werden, bedeutet die Einstellung eines Bewerbers für den Allbranchen-Versicherer eine nicht unerhebliche Ausbildungsinvestition.
 
Mit dem AC online wird ein zielgruppenspezifisches Instrument zur Vorselektion bereitgestellt. Dabei geht es im Wesentlichen um die Erhöhung der Treffsicherheit bei Auswahlentscheidungen im Rekrutierungsprozess durch ein wissenschaftlich überprüftes Instrument. Das kriterienorientierte Auswahlinstrument mit spezifischem Bezug zum Aussendienst muss eine klare Identifikation der "nicht zu empfehlenden" Bewerber vornehmen können. Das heisst, dass das Instrument jene Bewerber mit grosser Sicherheit identifiziert, die nur geringen Erfolg, gemessen an den im Vertriebsmanagement gültigen Kriterien, aufweisen werden.
  
Das Instrument muss mithin darauf ausgerichtet sein, jene Kandidaten sicher auszuscheiden, die mit grösster Wahrscheinlichkeit scheitern werden. Diese Zielsetzung macht natürlich umso mehr Sinn, als die Ausbildungskosten und der spätere Misserfolg von ungeeigneten Bewerbern eine grosse finanzielle Hypothek darstellen. 

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